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ibana verbindet zwei zentrale Bereiche:
  • automatische Steuercode-Vorschläge
  • Export über externen Code je Steuercode
Beide Bereiche greifen ineinander: Der richtige Steuercode muss intern fachlich passen und im Export korrekt im Zielsystem ankommen.

Wie Steuercode-Vorschläge funktionieren

Die Vorschlagslogik basiert auf mehreren Signalen, z. B.:
  • bisherige Buchungshistorie je Gegenpartei
  • erkannter Steuersatz aus Belegdaten
  • Länder-/Kontextregeln
  • fachliche Kompatibilität von Behandlung und Satz
Für Reverse-Charge und IG-Erwerb gilt:
  • Rechnungen zeigen häufig 0 % Steuersatz
  • ibana kann dennoch RC/IG-Codes vorschlagen
  • dabei wird der am Steuercode hinterlegte lokale Satz berücksichtigt
Wenn ein Fall nicht eindeutig ist, sollte keine harte automatische Fehlzuordnung entstehen.
Eine manuelle Korrektur bleibt jederzeit möglich.

Externer Code im Export

Jedes Buchhaltungssystem verwendet eigene Steuerkennzeichen.
Daher hat jeder Steuercode in ibana einen externen Code, der im Export geschrieben wird.
Beispiel:
  • Interner Steuercode: „IG-Erwerb“
  • Externer Code: systemspezifischer Wert für das gewählte Buchhaltungssystem

Template-Prinzip

Die Auswahl des Buchhaltungssystems passiert beim Anwenden einer Vorlage (z. B. BMD, RZL, DATEV).
Dabei werden die externen Codes auf Basis dieser Vorlage gesetzt.
Das bedeutet:
  • kein paralleles Multi-System-Mapping pro Steuercode
  • ein klarer externer Code je Steuercode
  • bei Systemwechsel: passende Vorlage erneut anwenden und prüfen

RC/IG im Export: Satz und Steuerberechnung

Für Reverse-Charge und IG-Erwerb ist die Exportlogik besonders wichtig:
  • Als Basis wird der Steuersatz des Steuercodes verwendet
  • Der Belegbetrag wird als Netto-Betrag behandelt
  • Der Steuerbetrag wird daraus korrekt berechnet
Damit wird sichergestellt, dass RC/IG-Fälle in Exporten fachlich korrekt ankommen, auch wenn der Beleg selbst 0 % ausweist.

Empfohlener Ablauf in der Praxis

  1. Steuercodes mit korrekter Behandlung und Satz anlegen
  2. Vorlage für das gewünschte Buchhaltungssystem anwenden
  3. Externe Codes stichprobenartig prüfen und ggf. manuell anpassen
  4. Vorschläge in der Verarbeitung prüfen (insbesondere RC/IG)
  5. Export mit realen Fällen kontrollieren