Der Aufbau ist so gestaltet, dass ein schneller Start möglich ist und gleichzeitig individuelle Erweiterungen unterstützt werden.
Standard-Setup
Für neue Organisationen kann ein Länder-Template genutzt werden (aktuell primär AT).Das Template liefert die häufigsten Steuercodes als Ausgangsbasis. Typische Inhalte:
- Standard-Satz
- reduzierte Sätze
- steuerfrei
- Reverse-Charge
- IG-Erwerb
- Einfuhrumsatzsteuer
Eigene Steuercodes
Falls zusätzliche Spezialfälle benötigt werden, können eigene Steuercodes angelegt werden. Ein Steuercode enthält in ibana:- Name
- Behandlung
- Satz
- Operation (aktuell relevant: Purchase/Eingangsrechnung)
- Externer Code (für den Export in das gewählte Buchhaltungssystem)
- Aktiv-Status
Externer Code und Templates
Der externe Code wird direkt am Steuercode gespeichert.Für den Export ist damit pro Steuercode genau ein externer Code hinterlegt. Die Auswahl des Buchhaltungssystems erfolgt beim Anwenden einer Vorlage (z. B. BMD, RZL, DATEV):
- Vorlage auswählen
- Externe Codes für die vorhandenen Steuercodes übernehmen
- Bei Bedarf einzelne externe Codes manuell nachpflegen
Aktiv, archiviert und Historie
Steuercodes können deaktiviert/archiviert werden, ohne historische Buchungen zu verlieren.- Aktive Steuercodes: für neue Auswahl sichtbar
- Archivierte Steuercodes: für bestehende historische Zuordnungen weiterhin nachvollziehbar
Empfohlene Grundstruktur (AT, Eingangsrechnungen)
Für einen stabilen Start hat sich diese Struktur bewährt:- Standard 20 %
- Reduziert 13 %
- Reduziert 10 %
- Steuerfrei 0 %
- Reverse-Charge 20 %
- IG-Erwerb 20 %
- IG-Erwerb 13 %
- IG-Erwerb 10 %
- Einfuhrumsatzsteuer
Der Satz ist besonders für Reverse-Charge und IG-Erwerb entscheidend, da der Rechnungssteuersatz oft 0 % ist.

