Sie definieren insbesondere:
- die steuerliche Behandlung (z. B. Standard, reduziert, steuerfrei, Reverse-Charge)
- den Steuersatz (z. B. 20 %, 13 %, 10 %)
- den Anwendungsfall (in ibana aktuell vor allem für Eingangsrechnungen)
Warum Steuercodes wichtig sind
Ohne klare Steuercodes entstehen schnell Fehler bei:- Steuerberechnung
- Vorsteuer-/Umsatzsteuer-Logik
- Exporten in Buchhaltungssysteme
- Auswertungen und Abschlussarbeiten
Hauptfälle einfach erklärt
Standard
Der normale Steuersatz für übliche steuerpflichtige Leistungen. Beispiel (AT):Eingangsrechnung mit 20 % USt.
Reduziert
Ein ermäßigter Steuersatz für bestimmte Leistungen oder Güter. Beispiel (AT):Eingangsrechnung mit 13 % oder 10 % USt.
Steuerfrei (Exempt)
Leistung ist steuerfrei, daher kein auszuweisender Steuerbetrag. Beispiel (AT):Bestimmte steuerfreie Leistungen gemäß gesetzlicher Regelung.
Nullsteuersatz (Zero-Rated)
Steuersatz ist 0 %, die Leistung bleibt aber im steuerlichen System als steuerbarer Fall geführt. Hinweis:Nullsteuersatz und steuerfrei sind fachlich nicht identisch, auch wenn beide oft mit 0 % erscheinen.
Reverse-Charge
Die Steuerschuld geht auf die Leistungsempfänger-Seite über.Auf der Rechnung steht häufig 0 %, in der Buchhaltung wird aber ein lokaler Steuersatz benötigt. Beispiel (AT):
Reverse-Charge-Fall mit lokalem Satz 20 %.
IG-Erwerb
Innergemeinschaftlicher Erwerb innerhalb der EU.Auch hier steht auf der Rechnung häufig 0 %, für die Verbuchung wird jedoch der lokale Satz benötigt. Beispiel (AT):
IG-Erwerb mit lokalem Satz 20 %, 13 % oder 10 %.
Einfuhrumsatzsteuer (Import VAT)
Steuerfall im Import-Kontext mit eigener Behandlung abhängig vom Prozess und Belegfluss.Österreich-Beispiel: Warum Satz + Behandlung gemeinsam nötig sind
Für normale inländische Rechnungen reicht oft:- Behandlung: Standard
- Satz: 20 %
- die Rechnung oft mit 0 % vorliegt
- die Buchhaltung trotzdem den korrekten lokalen Satz benötigt

